KOT 001

Vorgeschichte

Schon 1989 empfahl der Jugendwohlfahrtsausschuss die Umwandlung eines Jugendfreizeitheimes in eine „Kleine Offene Tür". Ebenso sprach sich die damalige Planungsgruppe 3 „Kinder und Jugendarbeit" dafür aus, in allen Kommunen des Kreises Olpe Offene Jugendfreizeitstätten mit hauptberuflichen Personal vor zuhalten. Eine Umfrage unter Jugendlichen (Projekt: „Kirchhundem voll Konkret") ergab ebenfalls dass sich die Jugendlichen einen zentral gelegenen Treffpunkt (Jugendtreff) in Kirchhundem wünschten.

2002 wurden erste Pläne entworfen und das Trägerwerk bekam den Auftrag eine KOT einzurichten. Juni 2002 wurde eine pädagogische Fachkraft eingestellt (Diplom Sozialpädagoge Jörn Weigand), der sich um die Ausstattung und den Aus-/Umbau der ehemaligen Gaststätte in einen jugendgerechten Treffpunkt kümmerte. Leider gab es Verzögerungen durch die zuständige Baubehörde (fehlender Parkplatz, Sicherheitsbestimmungen etc.), so dass die KOT erst Ende Januar 2003 eröffnet werden konnte.

 

Der Start

Anfänglich hatte die KOT montags von 15:00 – 20:00, donnerstags von 15:00 – 21:00 und freitags von 15:00 – 22:00 geöffnet. Parallel betreute der Leiter der KOT dienstags noch einen kleinen Treff in Benolpe von 16:00 – 21:00.

Dem aktuellen Bedarf folgend, wurden dienstags und mittwochs spezielle Workshops, z.B. HipHop (Aufnahme) oder Breakdance, in der KOT angeboten. Als die Teilnehmerzahlen dieser Angebote nachließen und gleichzeitig der Wunsch der Besucher nach mehr Öffnungszeiten laut wurde, entstanden an diesen Tagen weitere Öffnungszeiten, so dass die KOT nunmehr an 5 Wochentagen geöffnet hatte. Seit ca. 2 Jahren hat die KOT auch regelmäßig an Samstagen geöffnet.

Noch vor der Eröffnung der KOT fand in Kooperation mit der Hauptschule Kirchhundem eine „Elektro AG" als Nachmittagsangebot immer montags von 13:30 – 15:00 statt. Als weitere Angebote in den Ortsteilen fanden wöchentlich Musikstunden (Schlagzeug-Gruppenunterricht) an den Grundschulen in Brachthausen, Heinsberg, Welschen Ennest und Kirchhundem statt. Schon in den Sommerferien 2002 bot Die KOT in Kooperation mit der damaligen Kollegin von der Aufsuchenden Jugendarbeit, Frau Börger-Richard, den ersten „Ferienspaß" an. In den folgenden Jahren gab es regelmäßig Angebote an der Hauptschule Kirchhundem (Schulband, Gitarrenkurse, Elektro AG, Projektwoche, Film AG, Kulissenbau,) und an den Grundschulen (PC Kurs, Film AG, Basketball AG, Musikkurse)

 

Der Träger

Geschichte des Trägerwerks

Das Trägerwerk wurde 1987 unter der Schirmherrschaft des BDKJ mit dem Namen: „Trägerwerk für dezentrale offene Jugendarbeit e.V.“ gegründet und später in „Trägerwerk für aufsuchende und offene Jugendarbeit e.V.“ umbenannt. Aufgabe des Vereins war einerseits bestehende dezentrale Treffs zu betreuen sowie weitere Treffs zu gründen und andererseits die Trägerschaft für die neue KOT in Lennestadt, dem „Jugendcafe Komma“ zu übernehmen.

Seitdem ist das Trägerwerk ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, der gemäß § 2 der Satzung des Vereins die Förderung und Gestaltung der offenen Jugendarbeit in Lennestadt und Kirchhundem als Ziel hat.

1992 wurde das „Jugendcafe Komma“ an die Kirchengemeinde St. Agatha Altenhundem abgetreten, und die Fachkraft des Trägerwerks war mit einer 2/3 Stelle als Fachkraft für aufsuchende Jugendarbeit in der Kommune Lennestadt und mit einer 1/3 Stelle für die Kommune Kirchhundem zuständig. Seit 2002 arbeitet die Fachkraft jeweils mit ½ Stelle für Lennestadt und Kirchhundem.

Im Juni 2002 stellte das Trägerwerk eine zweite hauptamtlich pädagogische Fachkraft als zukünftigen Leiter der neu einzurichtenden KOT in Kirchhundem ein. Die „KOT Kirchhundem“ öffnete im Januar 2003 ihre Türen.

Nachdem die Kirchengemeinde Ende 2006 den Betrieb des „Jugendcafe Komma“ eingestellt hatte, übergab der Kreis Olpe die Trägerschaft für die Einrichtung an das Trägerwerk. Dieses stellte zum 01.01.07 eine weitere pädagogische Fachkraft als Leiter des neuen Jugendcafes „Newkomma“ ein. Die neue KOT in Altenhundem öffnete am neuen Standort im Februar 2007 ihre Pforten. Seit 2017 befindet sich das Newkomma in neu hergerichteten Räumen "In den Höfen 5" neben der Eisdiele.

 

Das Trägerwerk heute (Stand Juli 2019)

Der Vorstand:

Ali Bivolaku (1. Vorsitzender)
Hartmut Mönig (2. Vorsitzender)
Witalis Resch (Vorsitzender)
Lukas Hanses (Vorsitzender)

 

Pädagogische Fachkräfte:

Kristina Schulte (aufsuchende Jugendarbeit in Lennestadt und Kirchhundem)
Jörn Weigand (Leiter der „KOT Kirchhundem“)
Stefan Lange (Leiter des Jugendcafes „Newkomma“

 

 

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